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Mein Schaffen

Die Art und Weise und die Ziele meines Schaffens, meiner Arbeit

Missbrauch, Verleumdung und Ausgrenzung - ich selbst musste am eigenen Leib erfahren, was diese Worte in der Realität bedeuten.

Auf diesem Teil meiner Lebensgeschichte beruht meine Kunst und das Engagement, dass ich in der Gesellschaft betreibe, um gegen Missstände vorzugehen. Denn das Grauen, das hinter diesen Worten steht, ist nicht allein für die Opfer relevant. Missbrauch, Verleumdung und Ausgrenzung gehen alle Menschen an! Jeder kann dazu beitragen die gesellschaftliche Situation zu verbessern.

Mein Ziel ist es zum Einen dazu beizutragen, dass die Opfer unterstützt werden, zum Anderen, dass die Menschen wachgerüttelt werden und sich in die Lage versetzt fühlen Missstände aufzuzeigen und gegen Missbrauch, Verleumdung und Ausgrenzung vorzugehen. Eine Basis meiner Arbeit ist die intensive künstlerische Auseinandersetzung mit dem Themenbereich. Ich verarbeite meine eigenen Erfahrungen und Empfindungen unter anderem in Gedichten, auf Leinwand und mit Hilfe von Fotografie.

In Berlin habe ich mich an einem Wettbewerb zur Schaffung eines Mahnmals beteiligt. Momentan arbeite ich an einem Projekt, in dem ich Türen als mögliche Eintrittspforten aber auch Barrieren gestalterisch nutze. Die Andere, mir persönlich besonders wichtige Basis meiner Arbeit, liegt in der Förderung der zwischenmenschlichen Begegnung. Durch die Wiederbelebung von Nachbarschaftsfesten werden Menschen, die seit Jahren isoliert nebeneinander wohnen, zusammen geführt. Familiendramen. von denen keiner gewusst haben will oder ein Mensch der unbemerkt wochenlang tot in seiner Wohnung gelegen hat? Nicht, wenn einen der Nachbar und Mitmensch etwas angeht!

Durch friedliches Demonstrieren und das Verteilen von Postkarten zu den Themen Missbrauch, Verleumdung und Ausgrenzung suche ich immer wieder den Kontakt zu den Menschen auf der Straße. Durch meine eigenen Erfahrungen greife ich auf mein inneres Archiv zurück und führe mit einer Vielzahl von Menschen, Tätern, Opfern und "Unbeteiligten" ausführliche und intensive Gespräche oder auch Diskussionen.

Hierbei wird mir die Vielseitigkeit von Missbrauch, Verleumdung und Ausgrenzung in unserer Gesellschaft vor Augen geführt. Die Menschen kommen zusammen und sprechen mit mir über Themen wie Mobbing und Missbrauch, gewaltbereite Deutsche und Immigranten fangen an zu diskutieren. Ich gerate manches Mal in die Lage, den Menschen selbst weiterhelfen zu können.

Ich möchte die Menschen dazu anregen nicht nur sich, sondern auch den Mitmenschen zu verstehen und ihn zu beachten. Dies ist es auch, wofür mein Logo, der symbolische Arm, der aufzeigt steht: Nicht alleine für das Opfer, das auf sich aufmerksam macht, sondern auch für die Mitmenschen, die Missstände aufzeigen und dem Opfer zeigen: .. „Ich bin da".

So wie ich in einem meiner Gedichte geschrieben habe: " Ich kämpfe für die Opferschar. Oft ich einer ihrer war."

 

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